Internationale Erbfälle

Die wachsende Mobilität der EU-Bürger begrenzt sich nicht nur auf turistische Reisen, sonder vereinfacht auch die innereuropäische Immigrationen. Der Wohnsitzwechsel innerhalb der EU, bringt jedoch oft viele unvorhergesehene legale Probleme mit sich.

 

Besonders im Todesfall, einer in einem anderen EU-Land wohnhaften Person,  stehen die  erbberechtigten Personen,  plötzlich vor einem nicht überschaubaren bürokratischem Problem. Die grundsätzlichen juritischen Probleme, die ein Erbfall mit sich bringt, werden durch die internationalen Elemente noch komplexer, und sollten daher von einem Fachanwalt verantwortungsvoll behandelt werden.

 

Meist handelt es sich um einen der folgenden Sachveraltnisse:

  • Ein Teil der Familienangehörigen lebt in Spanien, ein anderer Teil jedoch lebt in einem anderen Land.
  • Keiner der Familienangehörigen lebt in Spanien. Der Verstorbene selbst hat jedoch einen Teil, oder den kompletten Nachlass in Spanien.
  • Der Verstorbene hat Hinterlassenschaften in anderen Ländern innerhalb oder ausserhalb der EU.

Bei solchen Erbfällen stellen sich die Erben meist folgende Fragen:

  • In welchem Land muss das Erbverfahren begonnen werden?
  • Welche Rechtsverhältnisse werden geltend, das spanische Recht oder das Recht des Geburtslandes?
  • Liegt ein Testament vor, und wenn ja, in welchem Land ist dies geltend?
  • Wie und wo wir das Testament eingereicht und geltend gemacht?
  • Ist ein ausländisches Testament in Spanien gültig?
  • Welche Steuern müssen wo gezahlt werden?
  • Wie können die Immobilien eines Nicht-Spaniers in Spanien verkauft werden.

Diese und andere Fragen können nur von einem Fachanwalt im internationalen Privatrecht kompetent beantwortet werden.